Islam im evangelischen Religionsunterricht

In der Klasse 4b nehmen wir gerade das Thema Islam durch. Deshalb haben wir zwei muslimische Schülerinnen aus unserer Willkommensklasse als Expertinnen eingeladen.

Reem kommt aus Syrien, Sahar aus Afghanistan. Beide haben sich speziell zu den Themen Beten und dem Fastenmonat Ramadan vorbereitet. Hier ein paar Eindrücke von SchülerInnen der Klasse 4b.

Es gibt verschiedene Glaubensrichtungen im Islam. Man betet zusammen mit anderen Leuten.    (Lennox, Gian, Christoph)

Reem hat uns zuerst den Ramadan erklärt. Man darf nur nachts essen und trinken. Alte, Kranke oder junge Leute müssen nicht fasten.       (Max)

Sahar hat in der Fastenzeit auch gefastet, obwohl sie ein Kind ist. Aber sie hat natürlich nicht so lange gefastet wie Erwachsene. Interessant war, dass in jedem Land das Fasten unterschiedlich aufhört. In Syrien und Afghanistan gibt es unterschiedliche Termine.      (Nicole)

Am Schluss des Ramadan feiert man das Zuckerfest.      (Lennox, Gian, Christoph)

Sahar hat einen Gebetsteppich und Gebetskleidung mitgebracht. Sie hat uns alles vorgemacht und Reem hat nur geredet und uns alles erklärt. Von Sahar haben wir gelernt, wie man sich in ihrem Land die Hände wäscht, wie man betet und von Reem haben wir gelernt, was Ramadan wirklich ist.        (Lilly)

Ich fand das Gebet von Sahar besonders interessant. Sie hat auf Arabisch gebetet. Das klang fremd.       (Tobi)

In Afghanistan bedecken Frauen beim Beten den ganzen Körper, bei Männern muss nicht der ganze Körper bedeckt sein.       (Lennox, Gian, Christoph)

Wir haben gelernt, dass man auf einen Gebetsteppich nur barfuß raufgehen kann. Auf den Gebetsteppich kommt so ein Stein, der darf nicht den Boden berühren. Beim Beten hat sich Sahar einen Umhang über den Körper gezogen, also, den Körper darf man beim Beten nicht sehen. Sahar hat für das ganze lange Gebet einen Monat gebraucht, um es auswendig zu lernen. Im Islam betet man fünfmal am Tag.       (Viktoria)

Ich fand das Beten spannend. Sahar konnte sich das alles merken.      (Max)

Frauen müssen beim Beten überall bedeckt sein, auch an den Haaren. Männer tragen beim Beten eine lange oder kurze Hose und sie können ein T-Shirt oder ein langärmeliges Oberteil tragen. Sahar hat so ein kleines Ding auf den Teppich gelegt, sie hat gesagt: „Das muss immer auf dem Teppich liegen.“         (Nicole)

Ich fand am besten, dass Sahar das Beten (Bewegungen und Text) auswendig konnte.      (Tim)

Die Muslime beten auf einem Teppich, ganz vorne auf dem Teppich liegt ein Stein.        (Sebastian)

Ich finde gut, dass Sahar uns gezeigt hat, wie man betet.      (Fabian)

Ich fand das Gebet von Sahar besonders interessant und, dass man Richtung in Mekka betet.        (Julius)